Da Michael Gienger als Autor und Projekt-Koordinator leider mitten im Endspurt der vierten Ausgabe längere Zeit erkrankt ist, verzögert sich deren Erscheinen auf voraussichtlich Ende Mai 2012. Wir bitten alle AbonnentInnen daher um etwas Geduld und bedanken uns ganz herzlich für Ihr Verständnis.
Die erste Ausgabe des Lexikon-Abonnements (Achat) erschien am 29. April 2011, die zweite Ausgabe (Adamin – Amethyst) folgte am 7. August 2011, die dritte (Amethyst – Antimonit) am 5. Dezember 2011. Dabei reifte auch das Konzept des Lexikon-Abonnements selbst: Ursprünglich vor allem als umfangreiches Textdokument geplant, bringen nun hochwertige Fotos sowohl den Makrokosmos, als auch den Mikrokosmos der Mineralien und Edelsteine näher. Mit der vierten Ausgabe folgt hierzu ein weiterer Schritt: Insbesondere bei den komplexen Silikaten werden Grafiken nun auch den atomaren Aufbau der Kristallgitter offenbaren. Dadurch wird anschaulich, was in Worten allein nur schwer zu beschreiben ist…
Sehen Sie hierzu auch unsere Kostproben sowie das LeserInnen-Feedback.
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Da sich der Umfang des Abonnements deutlich vergrößert (voraussichtlich 1500 A4-Seiten statt der geplanten 600 – 800 Seiten), verlängert sich die Laufzeit des Abonnements auf ca. 7 Jahre. Pro Vierteljahr werden durchschnittlich 10 Kapitel erscheinen, der Abschluß ist voraussichtlich 2018, das Buch erscheint ca. 2017, die CD-ROM folgt ca. 2019. Viel Lesevergnügen also über eine lange Zeit für einen vergleichsweise günstigen Preis!
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Im Buchhandelsmagazin Sichtung (www.sichtung.com) ist im Januar 2011 ein Interview mit Michael Gienger erschienen, das einen Einblick in die Hintergründe und das Werden des “Neuen Lexikons der Heilsteine” bietet. Bei Interesse können Sie das Interview in voller Länge hier als PDF herunterladen (75 kB).
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Oft sieht auf den ersten Blick alles so einfach aus: Da finden sich Amethyste in Blasenhohlräumen von basischen Vulkangesteinen (Basalt) – was liegt da näher, als eine postvulkanisch-hydrothermale Entstehung anzunehmen? Lange Zeit bestand daher die Ansicht, daß die aus Gasblasen in der Lava entstandenen Hohlräume des Vulkangesteins mit Kieselsäurelösungen magmatischen Ursprungs gefüllt worden wären, was dann zur Ausbildung der violetten Kristallquarze geführt hätte. Die Amethyst-Drusen aus Brasilien und Uruguay wurden daher der magmatischen (primären) Entstehungsweise zugerechnet.
Diese Ansicht ist nun vom Tisch. Durch neueste Untersuchungsmethoden (Seltene Erden-Muster, Gehalt stabiler Isotopen etc.) hat sich gezeigt: Der Amethyst in den Drusen von Südbrasilien (Rio Grande do Sul) und Uruguay entstand bei relativ niedrigen Temperaturen, d.h. bei rund 50-100°C und obendrein wesentlich später als die Bildung der umgebenden Parana-Basalte (40-60 Millionen Jahre später!). Daher besteht kein Zusammenhang mit der vulkanischen Aktivität!
Als Ursprung der hydrothermalen Lösungen ist das Grundwassersystem des unter den Basalten liegenden Botucatú-Aquifer anzunehmen. Damit sind die Amethyst-Drusen Brasiliens und Uruguays der sedimentär-hydrothermalen Bildung (sekundär) zuzurechnen.
Mit den meisten Achaten sieht’s übrigens ähnlich aus!
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Mehr dazu finden Sie im topaktuellen »Neuen Lexikon der Heilsteine« (erscheint voraussichtlich 2017) oder schon jetzt im »Loseblatt-Abonnement im PDF-Format«. Machen Sie den Vergleich: Das Amethyst-Kapitel in der »XL-Version« des Abonnements im Vergleich zum späteren Buch und zum jetzigen »Lexikon der Heilsteine« – ausführlichere Heilstein-Informationen gibt es derzeit nicht! Schauen Sie selbst…
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